ARS MAGICA
In welchem deiner Finger steckt die Magie?

Feenstaub

Im Folgenden sind Ideen für kurze Begegnungen mit der Feenwelt beschrieben. Im Grunde sollen sie den Spielern helfen, die Welt der Feen verstehen zu lernen.

Der Feenstein

Die Charaktere entdecken eine Lichtung im Wald, auf der ein Menhir steht. Im Laufe der Zeit hat dieser sich offenbar ein wenig zur Seite geneigt, weshalb die Bauern der Umgebung die Stelle den "Ort des schiefen Steins" nennen. In der Nacht kann man beobachten, dass dort Feen und die Tiere des Waldes (Hasen, Füchse, Bären, usw.) tanzen. Jeder der die Szene beobachtet, läuft ebenfalls Gefahr, in eine Tanzwut zu verfallen und bis morgens um den Stein zu tanzen – mit großer Wahrscheinlichkeit fallen Menschen bei Sonnenaufgang besinnungslos um. Die Feen sind freundlich, solange man die Szene nicht stört.

Die Feen des Waldes können die Charaktere auch bitten, den Stein wieder gerade aufzurichten, was mit geeignetem Werkzeug oder Magie auch kein Problem sein sollte. Als Bezahlung schenken die Feen den Charakteren eine Schatulle voller Gold, freilich ist es Feengold, welches sich am nächsten Tag in wertlose Kieselsteine verwandelt...

Die sieben Goldkugeln

Ein böser Mann (eine alter Berggott) terrorisierte vor langer Zeit die Umgebung, bis die Dörfer diesem Überdrüssig waren und die Sache ein für alle Mal beenden wollten. Sie sammelten all ihr Geld und kauften dafür sieben Goldkugeln, die sie auf einem Berg in der Nähe begruben, um den Berggott zu besänftigen. Tatsächlich gab sich der böse Mann mit den goldenen Kugeln zufrieden und Frieden kehrte in den Dörfern ein.

Dieser Friede kann natürlich jederzeit gestört werden; Beispiele:

  • Die Magi des Covenant entdecken die Kugeln, die natürlich voller Vis sind, graben sie aus und benutzen sie in ihren Labors – die Dörfer sind nicht amüsiert...
  • Jemand anderes (Räuber, Feinde des Covenants, etc.) stehlen die Kugeln und die Charaktere müssen sie wieder beschaffen, um den alten Gott wieder zu beruhigen.
  • Andere Feen stehlen die Kugeln, um den Berggott zu ärgern. Dies gelingt auch und er rächt sich an den armen Sterblichen.